Mittwoch, 22. November 2017

Einfach riesig...


...ist mein neuestes Tuch geworden!



Diesmal nicht im Farbverlauf sondern aus insgesamt 500 g Basic-Garn,
blau und sandfarben meliert, jedoch auch 6-fädig und somit
in einer Lauflänge von 1300 Metern.

Um diese Gleichmäßigkeit zu durchbrechen,
habe ich mich für einen Kontrast mit dunkelblauem Garn entschieden.




Andere Qualität, 100 % Merino, aber durchaus kompatibel mit dem BW/Acryl-Mix.




Kleine silbern glänzende Perlchen, die ich mit eingestrickt habe,
lockern den unifarbenen Streifen auf
und passen einfach perfekt zu diesem Dunkelblau.
Gleichzeitig stellen sie eine Verbindung zum melierten Garn her.




Wie man auf dem obigen Foto gut erkennen kann,
bildet eine zarte Krönchenkante den Abschluss.
Ich finde das Gesamtbild einfach zauberhaft und sehr harmonisch.




Das JosefinenTuch ist ein Klassiker.
Dieses hier wirkt durch die Farbwahl und seine schlichte Eleganz
fast ein wenig hanseatisch.




Auch wenn es riesig ist
 - mit einer Spannweite von knapp über 2 Metern! - 
so lässt es sich doch auch 
wie alle anderen Dreiecktücher 
prima als Halstuch tragen.
Mit diesem Tuch ist Frau auf jeden Fall 
für den bevorstehenden Winter gewappnet.



Und das Beste daran:

Dieses JosefinenTuch
 - ich habe es übrigens *OstseePerle* genannt - 
ist in meinen "Shop" gewandert 
und könnte vielleicht genau bei DIR
unterm Weihnachtsbaum liegen... ;o)

Bei Interesse schreibt mich einfach per Email an.

Nun wünsche ich euch allen einen nicht so ungemütlichen und nassen 
restlichen November und eine kuschelige AdventsZeit!
Aber zwischendurch lest ihr noch mal von mir...

Bis dahin lasst es euch gut gehen!

Eure Karin (die Henrijette Farbenfroh)


Freitag, 20. Oktober 2017

Im FrühHerbst unterwegs...

Wie lang darf ein Post sein...???
Dieser hier ist definitiv ein bisschen länger als sonst. ;o)
Aber ich konnte wirklich nicht kürzer - ehrlich!

***

Wir genießen ja immer wieder die Fahrten mit unserer *Rosy*.
Du fährst, wohin du willst, musst vorher nix buchen,
schaust, wo das Wetter schön ist und los geht´s.

Mein ganz besonderes Highlight aus diesem Urlaub 
muss ich euch allerdings schon vorab zeigen. 
Es ist ein Fundstück, das ich unterwegs 
in einem EisCafé auf Rügen entdecke, und tatsächlich
- obwohl es sich um ein unverkäufliches DekoStück handelt -
käuflich erwerben und mit nach Hause nehmen kann!
Das ist für mich wieder eine Bestätigung dafür,
dass man keine Scheu haben und einfach freundlich fragen sollte.




So, nun aber zur Tour...

Wir zuckeln also Ende September wieder los.
Ganz geschmeidig starten wir bereits freitags nach Feierabend
und kommen bis kurz vor Hannover.

Habt ihr schon mal versucht, an einem Freitagabend irgendwo 
auf einem Autobahn-Rastplatz einen Parkplatz für die Nacht zu finden??? 
Du fährst von einem Parkplatz zum nächsten - nix frei.
Selbst die allerkleinsten Parkplätze und die Zufahrtswege dorthin 
sind von Trucks zugestellt.

Es soll wohl so sein, denn so entscheiden wir uns für einen Stellplatz bei einer Gaststätte in einem kleinen Ort nördlich von Hannover.
Als wir in der Dunkelheit dort ankommen, 
können wir den Stellplatz nicht ausfindig machen. 
Aber es bemerkt uns ein Koch, der wohl noch am Putzen ist, 
und entfernt das Flatterband 
von dem für WoMos frei gehaltenen Platz neben dem Haus.
Perfekt. Noch ein kurzer Spaziergang mit dem Hund und ab in die Heia.




Und wieder mal bin ich überzeugt davon, dass alles so sein soll, wie es kommt.
Denn am nächsten Morgen sehen wir erst, 
in welch nettem Örtchen wir gelandet sind 
und dass es in der Gaststätte sogar Frühstück für uns gibt! 
Und nicht nur 0815 sondern ganz, ganz besonders liebevoll und lecker!
Dazu noch regional und fair gehandelt.




Allein schon die Räumlichkeiten lassen mein Herz hüpfen!



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Und auch von außen ist es einladend.




In der Wedemark,
an der Ortsdurchfahrt von Bennemühlen gelegen.
 Gar nicht zu verfehlen und sehr zu empfehlen!




Nach dem super tollen Frühstück Aufbruch zum ersten eigentlichen Zielort:
Bad Karlshafen.
Hier haben wir noch ein bisschen was zu erledigen bei und für meine Eltern.

Papa wünscht sich seinen alten und geliebten Schreib- und Zeichentisch in sein Zimmer im Pflegeheim. Und da ich ja einen starken Mann dabei habe, können wir ihm diesen Wunsch erfüllen.




So peu à peu wird sein Zimmer ein wenig persönlicher.
Mal sehen, was wir beim nächsten Besuch tun können.


Auf "seiner" Etage steht im Foyer das von ihm vor ca. 3-5 Jahren gebastelte Modell 
von Bad Karlshafen. Ja, gebastelt. Aus Styropor, Papier, Pappe, Schwämmchen und auch einzelnen Bäumen vom Modellbau, Kleber, Tusche und Farbstiften.
Drei Jahre war er damit beschäftigt.




In seinem kleinen Zimmer ist sowas jetzt leider nicht mehr machbar.
Als ehemaliger Bauzeichner ist er jedoch auch mit seinen 90 Jahren immer noch 
interessiert an baulichen Veränderungen in seiner Umgebung.
Darum wünscht er sich auch ein Zimmer mit Aussicht ... auf die Weserbrücke,
deren Neubau gerade begonnen hat.
Vielleicht klappt es ja bald mit dem Umzug in ein entsprechendes Zimmer.

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Was mir immer wieder richtig weh tut, ist der Anblick des ehemaligen Freibades,
wo ich schwimmen gelernt und viele, viele Stunden 
meiner Kindheit und Jugend verbracht habe. 
Nun ist das Schwimmbecken voll mit dem Aushub vom BrückenNeubau...
Vorher war es eine Ruine, wo die Kacheln von den Wänden fielen 
und Büsche aus den Fugen wuchsen. Da ist es so fast erträglicher.
Doch ich vermisse es immer noch.




Nach zwei Nächten in Karlshafen und einer weiteren in Hofgeismar bei Schwager und Schwägerin geht es dann endlich "richtig" in den Urlaub.
Auf nach Dömitz an die Elbe, wo wir auch immer wieder gerne sind.
Toller Stellplatz an Elbe und Elde...




...direkt hinterm Speicher-Café, wo man nicht nur Kaffee und Kuchen bekommt,
sondern unten im Restaurant auch super zu Abend essen kann.
Allein das ist für uns schon ein Grund, immer wieder dorthin zu fahren. 




Leider ist die Forelle nicht kopflos - was mich echt ein wenig stört.
Ich esse sie trotzdem... nur nicht hin gucken...

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Hier in meinem LieblingsHaus in Dömitz hat sich einiges verändert.
Die Katze liegt nicht mehr im Fenster und das alte Fahrrad steht nicht mehr davor...
...der Mann, der es bewohnte, ist verstorben.




Beim Rundgang durch die Straßen verfalle ich regelmäßig 
dem Charme der alten Häuser.



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Meine Fotos sind jedes Jahr fast identisch... merkwürdig.
Und wie war das noch gleich?
Wer den Pfennig nicht ehrt...




...hat er doch längst ausgedient, der Gute...

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Weiter geht's zum nächsten Wohlfühlort 



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Und als Wiederholungstäter steuern wir selbstverständlich auch wieder
den *Storchenhof* in Reinstorf bei Wismar an und kaufen im Hofladen ein.



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Tschüss bis zum nächsten Besuch und Einkauf!
Die Nacht verbringen wir 5 km weiter in Klosterheide am See.
Hihi - auch dort sind wir nun schon zum dritten mal
und genießen die Ruhe und die Sonne.




Von hier aus ist es nicht mehr allzu weit bis Rügen.
Also nix wie hin!
Sohn und Schwiegertochter und Oma und Opa besuchen. :o)

WillkommensGruß von den Kindern!




Ja, auf Rügen gibt es auch stille Örtchen!




So langsam kennt Joy sich auch schon aus im Haus.




Hier oben ist unser Reich, 
da renovieren Vater und Sohn gerade nebenher die kleine Mansardenwohnung.
Sohnemann kann handwerklich einfach alles!
Auch verputzen. Super!




Ich stricke derweil eine *Landlust-Strickjacke*
aus der herrlichen TweedWolle...




...und schreibe mal mit. ;o)




Beim SonntagsSpaziergang genießen wir den Herbst mit seinen Farben...





...im Park von Putbus.




Der Dienstag ist gleich wieder ein Sonntag - der 3. Oktober.
Und da es das Wetter noch gut mit uns meint,
machen wir einen FamilienAusflug zum Mönchgut.
Ein wunderschönes Fleckchen Erde!



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Die kleine Kirche in Groß Zicker ist noch vom Erntedankfest geschmückt.



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Und im PfarrwitwenHaus 



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...findet gerade eine BilderAusstellung statt. Wie schön!
Ich also nix wie rein. Die Anderen warten geduldig auf der Bank davor.

Schöner Ausblick!
Ganz hinten ist Wasser - hier leider nicht wirklich zu erkennen.




Später noch ein Zwischenstopp in Lauterbach bei Putbus.



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So - und von nun an macht uns tatsächlich das Wetter
einen Strich durch die Rechnung!
Denn eigentlich wollten wir noch bis zum Wochenende
zum Fischland / Darß / Zingst fahren, 
wo wir auch jedes Jahr einmal vorbei schauen müssen.
Da es aber nur noch regnet und auch nicht besser werden soll,
treten wir kurzentschlossen die Heimreise an
und genießen die restlichen Tage noch zu Hause.

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Ich hoffe, dass ich euch mit der Überlänge meines Posts nicht überstrapaziert habe.
Aber manchmal muss es einfach sein...


So, nun freut euch alle auf´s Wochenende - ob mit oder ohne Sonne.
Bis bald mal wieder!

Liebe Grüße in die Runde!
Karin