Mittwoch, 14. Dezember 2011

Zur Ruhe kommen...

Obwohl in meinem Kopf ein gewisses Chaos herrscht,
weil ich noch so viele Dinge zu erledigen habe,
versuche ich doch zwischendrin und überhaupt,
mal ein bisschen zur Ruhe zu kommen.
Jedes Jahr das gleiche Theater...
Ich möchte, dass die Adventszeit besinnlich und genussvoll wird,
dass ich in aller Ruhe für meine Lieben passende Geschenke finde,
ich mir die Zeit nehme für ein gemütliches Teestündchen am Nachmittag
und dass ich nicht erst auf die letzte Minute die Geschenke einpacke,
damit ich sie auch wirklich zu meiner Zufriedenheit gestalten kann...,
ganz zu schweigen von den Planungen und Einkäufen 
für alle Mahlzeiten an den drei Weihnachtstagen, 
wo unser Haus mit Kindern, Schwiegerkindern
und Enkelkindern gefüllt sein wird...

Ich freue mich drauf - aber ich gerate alle Jahre wieder ins Schleudern.
Und wenn mir das Schwirren zu doll wird,
dann lese ich den Wunschzettel von einer Weihnachtskarte,
die ich seit vielen Jahren aufbewahre, um sie genau
in diesem Moment wieder zur Hand zu nehmen:

Einen Spaziergang im Wald
und nachher Apfelstrudel,
einen guten Schutzengel, auch für dich,
den Mut zu neuen Ufern,
warme Füße und einen tiefen Schlaf,
süße Träume und kühne Träume,
Post von dir, 
ein Meer von Zärtlichkeiten,
Frieden in uns, um uns herum,
rauschende Feste
und ein Gläschen Zuversicht,
um mit der Zukunft anzustoßen.

Und wenn ich das gelesen habe, dann weiß ich wieder,
was Weihnachten ausmacht.
Und dann gelingt es mir auch, alles ein bisschen gelassener zu sehen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass auch ihr alle so einen
"rettenden Anker" habt, der euch in hektischen Situationen
wieder ein bisschen beruhigen kann,
damit ihr wieder - so wie ich - alles ein wenig
geschmeidiger sehen könnt.


Dieses Foto habe ich am 1. Januar 2010 gemacht.
Es ist eines meiner Lieblingshäuser (inklusive parkähnlichem Garten)
in Bad Karlshafen, wo ich aufgewachsen bin.
Märchenhaft...verwunschen...!
Und - wie ich finde - passend zu diesem Thema.

Wünsche euch allen einen ruhigen und angenehmen Mittwoch,
bzw. was davon noch übrig ist ;o)

Karina

Kommentare:

  1. Wir werden hier sicherlich zur Ruhe kommen,da wir keine Besucher haben,Verwandte bzw. die Familie wohnt zertreut überall und man sieht sich nicht.Wir werden unter uns sein,ausser ein paar Lieben Freunden die reinschneien.
    LG
    Nicole

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  2. Hallo Karina, leider ist die Vorweihnachtszeit auch bei mir immer viel zu hektisch und unentspannt, genau wie Du es beschrieben hast. Gerade deshalb gehe ich heute Nachmittag zu einer Nachbarin zum Weihnachtskaffee und werde dabei die Hektik um mich rum hinter mir lassen und heute abend wieder mit neuem Schwung an meine Strickaufträge gehen. Heiligabend kocht zum Glück inzwischen mein Mann und ich brauche dafür nur einzukaufen und die anderen Tage sind wir meist eingeladen oder unterwegs, so daß ich mich dann zurücknehmen kann und die Verantwortung an andere abgeben.
    Vielen Dank für Deine Anregung, das braucht man halt manchmal um inne zu halten und sich zu besinnen.
    LG Lydia

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  3. Ich schließe mich an, aber ich glaube eine gewisse Umtriebigkeit gehört irgendwie auch dazu. Wenn ganz arg schlimm wird, brauche ich zuhause bestimmte Musik, ein Räucherstäbchen und ein paar tiefe Atemzüge. Diese Dinge helfen mir, mich zu zentrieren und ich fange an wieder strukturiert zu denken und eins nach dem anderen zu erledigen.
    Ich wünsche dir auch einen schönen Restmittwoch.
    ♥liche Grüße
    Bine

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