Freitag, 27. Februar 2015

*KuschelMuschel*


Fertig...!!!
Die neue Anleitung, von der ich euch im letzten Post berichtet habe,
ist in Sack und Tüten und schon im Vertrieb.
 
 
*KuschelMuschel*
 
 
 
 
Weil meine gestrickte *Kleine Möwe* das beliebteste meiner Tücher ist,
sie fliegt inzwischen bereits in vierstelliger Zahl durch die Lande,
wollte ich eine ähnliche Form auch mal für diejenigen entwerfen,
die lieber häkeln als stricken.
Ein Dreiecktuch, das man sowohl als Schal
 wie auch als Schulterwärmer tragen kann.
 
 
 
 
Auch wenn es ein wenig dem Half-Granny-Tuch ähnelt,
so ist es doch ganz anders gearbeitet.
Andere Maschen, andere Form.
 
 
Auf verschiedene Art und Weise lässt es sich "umtüddeln".
 
 
 
***
 
 
 
Garn ist ein Farbverlauf namens "RauchQuarz" von 100Farbspiele.
Verbrauch 1 Knäuel / 900 m LL / 4-fädig.
Nadelstärke 4.
 
Und so sieht es ausgebreitet aus...
(aufgrund schlechter Beleuchtung mal in s/w konvertiert)
 
 
 
 
Hat mal wieder Spaß gemacht, zu häkeln.
Aber jetzt wetze ich schon wieder die Stricknadeln.
Das ist doch irgendwie eher mein Ding.
 
 
Da ich meine Kaufanleitungen nicht mehr über Ravelry vertreibe,
dürft ihr mich bei Interesse gerne anschreiben.
 
 
***
 
Ansonsten warte ich - wie ihr wahrscheinlich auch - sehnsüchtig auf den
 
FRÜHLING...!!!
 
 
Liebe Grüße und bis bald!
Dann gibt es hoffentlich mal wieder schöne Fotos von draußen. ;o)
 
Karin
 


Samstag, 21. Februar 2015

Was Kleines zwischendurch...


Im letzten Jahr hatte ich über Ostern ein kleines Jäckchen gestrickt.
Vielleicht erinnert ihr euch.
Inzwischen ist Frieda heraus gewachsen.
Also wünschte sich ihre Mama zu Friedas 1. Geburtstag
ein neues Strickjäckchen von mir.
Diesmal habe ich Sockenwolle genommen.
Die ist so schön dünn, trotzdem warm und pflegeleicht.
Wunschfarben gekauft und los ging´s.
 
 
Natürlich wieder als Raglan von oben - kurz RVO.
Ein passender Pulli diente zur Vorlage.
Ist wirklich die beste Methode, einen Pulli oder eine Jacke zu stricken,
wie ich finde.
Die Knopfleiste wird gleich mit eingearbeitet.
Ist der Armausschnitt groß genug, legst du die Ärmelmaschen still,
nimmst "unterm Arm" noch 2-3 Maschen zu
und strickst weiter bis unten.
 
 
Das lässt sich so schnell stricken!
Ich hatte allerdings erst zu viele Maschen unterm Arm zugenommen
und musste den Petrol farbenen Teil wieder aufribbeln.
Beim nächsten Anlauf habe ich ab dort dann kraus rechts gestrickt,
so zog sich auch die Knopfleiste nicht so zusammen.
Sie verschwand förmlich... ;o)
Aber ich brauchte auch kein Bündchen stricken,
denn kraus rechts rollt sich ja nicht ein.
 
Dann die Ärmel noch einzeln mit Nadelspiel anstricken,
Deko-Blümchen drauf, Knöpfe dran, Knopflöcher heraus arbeiten,
(ich fasse sie ein, nähe also drum herum)
kleinen Kragen anstricken - fertig.
 
 
Habe ringsherum Mäusezähnchen gestrickt bzw. gehäkelt.
Das gibt dem Ganzen noch einen schöneren Abschluss.
Ach ja, mit einer gestickten Linie hab ich die "unsichtbare" Knopfleiste
wieder hervor gehoben.
Und auf Wunsch noch zwei kleine Blüten mehr gehäkelt und aufgenäht.
 
 
 
Jacke passt und gefällt.
Was will Oma mehr?!
Die nächste Jacke wird dann wohl fürs jüngste Enkelkind...
...in JungsFarben. :o)
 
***
 
Aber vorerst will ich noch meine nächste Anleitung fertig bekommen.
Ein neuer Hals- und SchulterSchmeichler,
diesmal für die Häklerinnen unter euch.
 
 
***
 
 
Wer von euch hat denn Karneval gefeiert?
Ich war am letzten Wochenende bei meinen Eltern in Nordhessen
und auch dort wurde ordentlich gefeiert.
 
 
Habt ein schönes Wochenende!
Ich wünsche mir übrigens jetzt ganz dringend den Frühling herbei...
...aber es schneit gerade mal wieder dicke, nasse Flocken!
Bäääähhh...!!!
Wir hatten doch im Januar schon genug Schnee.
 
 
 
 
Ich mach dann mal noch ein wenig Winterschlaf... zzzzz.....
Bis dann!
 
 
Karin
 

 
 
 


Freitag, 6. Februar 2015

Wegbegleiter...


 
Wegbegleiter ... damit meine ich in diesem Fall Gegenstände,
die mich auf meinem Lebensweg begleiten.
Die einen schon ne ganze Weile, die anderen noch nicht so lang.
Es sind Dinge, mit denen ich schöne Erinnerungen verbinde
und die mir einfach ans Herz gewachsen sind.
Ganz egal, um was es sich hier auch handelt -
ich würde mich von ihnen nicht trennen können!
 
 
Eine kleine Moccatasse...eigentlich nix Besonderes.
Für mich schon.
Es ist eine Tasse, die meine Mutter als Kind benutzte.
Und meine Mama wird nächste Woche 84.
Sie wurde nicht als Moccatasse genutzt - sie trank ihre Milch daraus.
Es gab mehrere davon.
Ich habe noch zwei - aber nur ein Tellerchen dazu.
Sollte also irgend jemand in seinem Schrank Geschirr mit diesem Sternenmuster stehen haben und es entbehren können...ich würde mich darüber freuen!
 
 
 
 
Mit Porzellan geht es auch weiter...
Als Erinnerungsstück an meine Oma Frieda habe ich mir diese Bonboniere
und die kleine Meise mitnehmen dürfen.
Die Meise hatte ich ihr mal zum Geburtstag geschenkt,
weil sie diese Vögel immer so sehr mochte, wenn sie ans Futterhäuschen kamen.
Und diese Dose ist für mich einfach Kindheitserinnerung.
Sie stand immer am selben Platz im Wohnzimmer.
Hin und wieder waren mal Bonbons darin.
Aber meistens hatte sie die Naschis in der Küche in einer Schublade,
damit sie schnell rein greifen konnte,
wenn meine Schwestern und ich mal schnell zu ihr rein huschten.
 
 
 
 
Das hier ist mein Kinderteller,
den ich wahrscheinlich von meiner großen Schwester übernommen habe.
Schon seeehr blass geworden.
Wurde halt schon oft von gegessen.
Er ist auch immer noch im Einsatz - heute benutzen ihn unsere Enkelkinder,
wenn sie bei uns sind.
Die Motive zeigen übrigens Rotkäppchen und den Wolf.
 
 
 
 
Nicht ganz so alt, aber trotzdem ein Stück mit Geschichte ist dieser Kinderteller.
Davon gab es ursprünglich zwei - einer ist schon lange kaputt.
Einige von euch kennen dieses Modell vielleicht auch.
Der "Schäfchen-Teller" von Ikea aus den 80ern.
Gibt es schon lange nicht mehr.
Aber das war der Teller unserer Ältesten, geboren 1983.
Und auch der kommt natürlich immer zusammen mit Rotkäppchen zum Einsatz.
 
 
 
 
Diese alte Mehldose - hier liebevoll "Mailbox" genannt,
habe ich vor vielen Jahren mal in Kiel auf dem Flohmarkt erstanden.
Ich liebe sie!
Und ich bekam fast Schweißausbrüche, als die Polizei sie vor 1 1/2 Jahren
zur Untersuchung auf Fingerabdrücke mitgenommen hat,
nachdem bei uns eingebrochen wurde.
Zum Glück kam sie heile wieder zurück.
Dummerweise bewahrte ich immer gerne ein paar Scheinchen darin auf...
Heute bin ich klüger...!
Jetzt schmückt sie nur noch unsere Küche - ohne Inhalt.
 
 
 
 
Ich habe einen Tick für alte Gläser.
Kein Flohmarkt ist vor mir sicher. Immer auf der Suche.
Sie stehen nicht nur zum Ansehen im Schrank.
Nee! Sie werden auch häufig genutzt.
Sieht so schön aus, wenn sie auf einem festlich gedeckten Tisch stehen.
Und da mein Auge auch sehr gut damit umgehen kann,
wenn nicht alles von einer Sorte ist,
habe ich natürlich am liebsten Einzelstücke.
Leider sind mir in den letzten Wochen drei meiner Lieblings-Weingläser zerbrochen.
Wird Zeit, dass die Flohmärkte wieder los gehen!
Wir haben übrigens auch lauter einzelne Stühle... ;o)
 
 
 
***
 
 
 
An diesem Teil hängt mein Herz auch ganz besonders...
...ach, woran eigentlich nicht?!
Die alte Knopfkiste meiner Oma und später meiner Mutter.
In meiner Familie waren die Frauen fast alle Schneiderinnen.
Dies nur mal so nebenbei bemerkt.
Ich habe davon leider kein Talent geerbt.
Ich war eher ein gebranntes Kind, was ständig auf dem Tisch oder Stuhl
still stehen musste, damit die Mama gefühlte 1000 Stecknadeln an mir befestigen konnte.
Nein, natürlich nicht an mir - an dem, was ich da gerade anprobieren musste.
Dabei hätte ich auch so gerne mal eine gekaufte Nietenhose gehabt,
wie die Jeans damals noch hießen.
 
 
 
Ach...da sind so viele so schöne alte Knöpfe drin...
Ich stöbere sehr gerne darin.
Und ist auch immer ein schönes Spielzeug für die Enkelkinder.
 
 
 
Zwei Spielzeuge aus meiner Kindheit konnte ich auch retten.
Ja retten, denn alles andere war irgendwann verschwunden.
Eltern misten ja gerne aus, wenn die Kinder aus dem Haus sind.
Hätte so gerne meine Puppenstube noch. Aber die gibt es nicht mehr.
Das hier ist Cosy, ein Pudel von Steiff.
Ich bekam ihn zu Weihnachten, als ich drei Jahre alt war.
Somit ist der Gute heute auch schon 51 Jahre alt...
Solange ich zurück denken kann, habe ich mir jedes Jahr aufs Neue
einen "liebendigen" Hund gewünscht.
Ich bekam jedes Jahr auf Neue ein Stofftier. :o(
Zwei sind geblieben. Cosy und Susi.
Susi lebt seit einigen Jahren bei Enkelin Emma.
 
 
 
 
Eine Puppe lebt auch noch hier.
Sabine
Ein sogenanntes "Schlummerle".
Sie kann die Augen auf und zu machen.
Das war damals schon was ganz besonderes!
Meine kleine Schwester bekam dann schon eine "Pipi-Puppe".
Ich war sooo neidisch, obwohl ich da schon überhaupt nicht mehr mit Puppen gespielt habe.
Nee, doch. Aber mit "Stöcker-Puppen".
Keine Ahnung, was das ist?
Später hießen sie Barbie-Puppen.
Bei uns waren es noch Petra-Puppen.
Meine Kusinen und ich nannten sie jedoch nur Stöcker-Puppen,
weil sie so Stöckerbeine hatten und Stöckelschuhe trugen.
Ich hatte übrigens eine echte Emma Peel im schwarzen Overall - mit Pistole!
Aber das hier war meine erste Püppi.
Sie wird heute auch noch bespielt und gekleidet.
Trägt ja auch keine 60er Jahre Klamotten...
 
 
 
 
Alte und neue Engel.
Die alten standen jedes Jahr ab 1. Advent bei meinen Eltern im Wohnzimmer.
Das Klavier immer auf dem Fernseher.
Petrus mit seinem Himmelstor auf einem Mauervorsprung.
Und hier stehen sie nun eigentlich das ganze Jahr im kleinen Pfeifenschränkchen.
Schatzi raucht ja nicht mehr...
 
 
 
Bei einem Trödler in Flensburg fand ich vor einigen Jahren
diese handgeschriebenen Notenblätter.
Für sowas kann ich mich ja begeistern!
Mit Widmung und Datum.
Herrlich.
Datum ist übrigens der 6.9.1960 - da war ich 1 Tag alt. :o)
Ich suchte eigentlich alte Notenblätter, um sie in ein Gemälde einzuarbeiten.
Aber dafür waren sie mir dann doch zu schade.
 
 
 
 
Ach ja, so langsam wird das eine ganz schön lange Liste hier...
Wir haben ja auch so einige Möbelstücke mit Geschichte, an denen unser Herz hängt.
Ein Möbel davon ist dieser Schrank.
Gekauft 1986 in Dänemark beim Antiquätenhändler in Krusau.
Ein wundervolles Stück von 1880.
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie wir ihn in unser Auto verstaut haben.
Das ging auch nur, weil man ihn so schön auseinander nehmen kann.
Nix schrauben, einfach nur stecken.
Damals beherbergten wir darin den Fernseher und die Stereoanlage.
Heute hängen meine Klamöttchen darin.
 
 
 
Ein weiterer, fast gleich alter Schrank steht in meinem Malzimmer.
Er beherbergt meine Farben, Blöcke, Stifte, gesammelten Federn und Kleinigkeiten,
die ich so unterwegs sammele oder finde und evtl. mal für ein Bild gebrauchen kann.
Ich mag seine Farbe!
Entdeckt hatte ich ihn mal im Internet.
Gesehen, verliebt, gekauft.
 
 
 
 
Tja, nun habe ich euch meine HerzensDinge gezeigt.
Gegenstände, die für mich nie ihren Liebreiz verlieren.
 
Und was bewahrt ihr so alles im Herzen und im Haus auf?
 
 
Genießt das schöne Winterwetter
(wir haben welches...)
und wer mag von mir aus auch den Karneval. ;o)
 
 
Herzlichst, eure Karin