Montag, 3. Oktober 2016

Dänemark rund...


...wer kommt mit??
Wenn du magst, darfst du uns hier auf unserer Rundreise durch Dänemark begleiten, die wir in unserem HerbstUrlaub, der eigentlich ein SommerUrlaub war, unternommen haben. 

Los ging es am 4. September am Nachmittag.
Wir hatten vorher noch Besuch, daher kamen wir erst später los als geplant.
Da das Wetter aber sowieso echt mies war, hat es uns nicht gestört.

Wir hatten also unser "SternMobil", die *Rosy*, gepackt - und los ging´s.
Zur ersten Übernachtung steuerten wir den WohnmobilStellplatz in Apenrade an. Nicht gerade ein Highlight, aber nur für eine Übernachtung völlig okay. 
Beim Spaziergang mit Joy fielen mir dann auch gleich zwei nette Applikationen auf, die einen alten Kutter zierten:

***

Ob hier auch gemeutert wird...? ;o)

Am nächsten Morgen wurde ich von einem grellen Licht geweckt.


Der Regen hatte sich verzogen und es schien ein herrlicher Tag zu werden!
Umso schöner, weil es mein erstes Geburtstagsgeschenk war.
Zum Auspacken gab es diese Dinge hier:


Meine Schwester kann soooo toll nähen!
Daaaanke, Ina!!!

Nach dem Frühstück zuckelten wir weiter Richtung Norden.
Unser Plan war es, an der Ostsee hoch bis Skagen zu fahren 
und an der Nordsee wieder zurück.
Hierfür hatten wir zwei Wochen Zeit.
Das nächste Ziel war ein Campingplatz in der Nähe von Ebeltoft.


Wir suchten uns ein Plätzchen mit Aussicht.
Oberhalb der Steilküste konnten wir auf die Ostsee blicken
und auf das kleine Inselchen Hjelm.

Tagsüber so...


...und abends so...


Wir blieben zwei Nächte und genossen die Ruhe und Spaziergänge am Steinstrand,
an dem ich natürlich mal wieder nur mit gesenktem Kopf und gaaanz langsam lief, 
weil es ja so viele schöne Steine gab, insbesondere "Hühnergötter", 
die Steine mit Loch.


***


Nach einem atemberaubenden Abendhimmel genossen wir am nächsten Morgen den Sonnenaufgang.
Der Himmel sah aus wie ein Aquarellgemälde. 
Es war kurz vor 5 Uhr morgens 
und ich hatte schon die ersten Glücksgefühle des Tages.


Hammer, oder?!
Wir genossen tagsüber unser AussichtsPlätzchen und faulenzten. :o)


Am nächsten Tag wollte ich wieder den Morgenhimmel genießen,
jedoch begann dieser Tag gaaanz anders - aber nicht weniger schön!


Die Sonne zeigte sich erst später.
Aber das hier war auch so atemberaubend schön!
In Natura noch viel mehr.

Tschüss, du kleine Insel. Wir wollen weiter.
Der nördliche "Zipfel" von Dänemark hat so viel Schönes zu bieten,
wie zum Beispiel dieses Gebäude hier:
Der Krudttarnet (Pulverturm), erbaut von 1686-1690, 
das Wahrzeichen von Frederikshavn.


Aber erstmal mussten wir unseren nächsten Campingplatz erreichen.
Das war ein rund angelegter Platz. Echt schön! 
Und vor allen Dingen nicht so viel Betrieb - Nachsaison eben!

***
(Quelle: kayac.com)
(Im Hintergrund sieht man die große Wanderdüne "Rabjerg Mile" und die Nordsee)

Noch bemerkenswerter als die Form des Platzes sind Küche, Waschküche und Sanitärbereich. 
Großzügig, sauber und echter Luxus für einen Campingplatz, finde ich.


Viele GeschirrspülPlätze U-förmig an den Außenwänden,
genau so viele Kochstellen mittig im Raum
und - wie man im Bild hinten sehen kann - 4 Backöfen und 2 Microwellengeräte.
Solch ein Angebot hatte ich vorher noch auf keinem Campingplatz gesehen.

Auch die Waschküche ließ keine Wünsche offen.


3 Waschmaschinen und 3 Trockner - alles in die Wand eingebaut.
Vorne links ist ein Waschplatz für Handwäsche
und vorne rechts ein Tisch zum Wäsche legen und...


Jaaa! Ihr seht richtig!
Wer es selbst im Urlaub nicht lassen kann, 
der hat auch hier die Möglichkeit, seine Kleidung zu bügeln...
Ich gehöre definitiv nicht dazu. ;o)
Weitere "Bonbons" auf dem Platz sind ein Hallenbad mit extra Kinderbecken
und ein Schwimmbecken im Freien, ein Minigolfplatz und ein kleiner Laden.

Noch mal ein SatellitenFoto, auf dem ihr sehen könnt, wo wir uns gerade befinden.

(Quelle: Kartenmaterial auf meinem I-Phone / TomTom)

Unser erstes Ziel am nächsten Tag wurde die Wanderdüne,
hier links neben unserem Standort gut zu erkennen.
Am Tag darauf ging es bis an die Spitze, nach Grenen,
dort, wo Nord- und Ostsee sich umarmen.


Der Aufstieg gestaltete sich für mich (und mein Aua-Knie) etwas schwierig...
Eigentlich ziemlich doll schwierig!
Und da ich meinen Fahrradkorb nicht einfach verlassen wollte,
musste der natürlich mit.


Irgendwo oben angekommen, sind Joy und ich erledigt - aber glücklich!!!
Hier blieben wir sitzen, bis "Herrchen" von seiner ErkundungsTour zurück war.



Auf dem nächsten SatellitenFoto sieht man beide Zugänge zur Düne.
Wir wählten den unteren.
Ich finde es unglaublich und total aufregend, wie sich so eine Wanderdüne
durchs Land fortbewegt. Irgendwann wird auch Rabjerg Mile an der Ostsee ankommen und wieder im Wasser verschwinden. Aber das dauert noch...

(Quelle auch hier wieder mein I-Phone)

***
Abends radelten wir noch zum OstseeStrand, 
den wir fast ganz für uns alleine hatten.





Und das alles erlebten wir bei traumhaftem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen!

Ich hoffe, es hat euch bis hierher gefallen.
Für heute ist das genug Material.
Im nächsten Post geht es dann nach Grenen in den äußersten Norden Dänemarks
und wieder zurück nach Deutschland, allerdings an der Nordsee entlang.
Das wird noch mal schön, sage ich euch!

Bis dahin schwelge ich noch ein wenig in Erinnerung an den tollen September 2016
und stricke natürlich - was sonst. ;o)


Herzlichst, eure Karin
(die farbenfrohe Henrijette)




Kommentare:

  1. Ein schöne Bilderreise für mich! Wirklich tolle Eindrücke.
    Lieben Gruß,Sabine

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  2. Ganz wunderbare Impressionen! Einige der Orte kenne ich auch, mit Blick auf die Insel Hjelm haben wir z.B. auch schon einmal Urlaub gemacht. Es ist immer wieder herrlich, Fotos aus meinem Lieblingsland zu sehen.

    Liebe Grüße

    von Birgit

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  3. Liebe Karin, vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Fotos von meinem Lieblingsurlaubsland. Die meisten gezeigten Ecken kenne ich und muß sagen, Du hast sie wunderschön eingefangen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
    GGLG Lydia

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  4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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